Unsere Forschungs- und Förderprojekte
Kindern mit Herzfehlern ein normales Leben ermöglichen
Jedes Jahr kommen in Deutschland etwa 6.000
Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt.
Zwar hat ein Großteil dieser Kinder heute gute
Überlebenschancen, doch bei vielen Herzfehlern
existieren noch immer keine befriedigenden
Therapiemöglichkeiten.
Um die Behandlungsmöglichkeiten weiter zu
verbessern und betroffenen Kindern ein normales Leben
zu ermöglichen, unterstützt die Deutsche
Herzstiftung zahlreiche Forschungs- und
Förderprojekte (bitte rechts anklicken oder einfach nach unten scrollen):
60.000 Euro von der Deutschen Herzstiftung
Schonendere Herzoperationen bei Kindern
Bei Kindern mit einem angeborenen Herzfehler ist
oft eine Operation am offenen Herzen
erforderlich, wofür das Herz angehalten
werden muss. Eine
Herz-Lungen-Maschine
übernimmt dann ersatzweise die Pumpfunktion
und die Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff.
Allerdings können selbst die besten
Herz-Lungen-Maschinen diese Aufgabe nicht perfekt
erledigen. Der Körper der kleinen Patienten
wird deshalb während der Eingriffe auf bis
zu 16°C
heruntergekühlt, wodurch der
Sauerstoffbedarf des Organismus sinkt und die
Organe vor einem Sauerstoffmangel geschützt
werden.
Wie sich die Temperatursenkung auf das junge
Gehirn auswirkt, ist in vielen Punkten allerdings
noch unklar. Um dieses Wissen zu verbessern,
fördert die Deutsche Herzstiftung mit 60.000
Euro eine umfangreiche Forschungsarbeit, die
momentan an der Charité und dem Deutschen
Herzzentrum in Berlin durchgeführt wird.
Wenn Sie dieses Forschungsprojekt
unterstützen wollen oder sich
für die weiteren wissenschaftlichen
Hintergründe der Arbeit interessieren,
bitte hier klicken.
Gerd-Killian-Fonds: 60.000 Euro pro Jahr
Forschungsförderung für junge Ärzte
Doris Killian hat sich nach dem viel zu frühen Tod ihres Sohnes Gerd entschieden, ihr Vermögen der Deutschen Herzstiftung zu vermachen. Sie verfügte in ihrem Testament, dass die Erträgnisse aus ihrem Vermögen der Forschung für Kinder mit angeborenem Herzfehler zugute kommen.
Stipendium der Deutschen Herzstiftung
Ausbildungsförderung für junge Ärztin
Der Deutschen Herzstiftung ist es wichtig, dass sich Herzspezialisten nicht nur bei Herzerkrankungen des Erwachsenenalters auskennen, sondern auch bei Herzerkrankungen im Kindesalter wie etwa den angeborenen Herzfehlern. Die Deutsche Herzstiftung vergibt deshalb ein Stipendium an Dr. med. Annette Wacker, die nach ihrer Ausbildung zur Internistin eine zweite Facharztausbildung in der Kinderheilkunde mit dem Schwerpunkt Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Tübingen begonnen und am Deutschen Herzzentrum Berlin fortgesetzt hat. Die junge Stipendiatin wird sich dort auf die Betreuung von Patienten mit angeborenen Herzfehlern spezialisieren.
10.000 Euro von der Deutschen Herzstiftung
Qualität von Eingriffen bei angeborenen Herzfehlern erhöhen
Um die Qualität von Herzoperationen und Kathetereingriffen bei angeborenen Herzfehlern zu erhöhen, ist die Auswertung aller Eingriffe geplant, die auf diesem Gebiet jedes Jahr in Deutschland stattfinden. Für die Pilotphase des Projekts stellt die Deutsche Herzstiftung eine Unterstützung in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Durchgeführt wird das Projekt unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie.
24.000 Euro von der Deutschen Herzstiftung
Reittherapie für Herzkinder
Seit August 2009 nehmen 11 herzkranke Kinder aus dem Raum Köln-Bonn im Rahmen einer Studie an einer Reittherapie im Zentrum für Therapeutisches Reiten Johannisberg teil. Die Deutsche Herzstiftung fördert die Durchführung der Studie mit einem Betrag von 24.000 Euro aus dem Gerd-Killian-Fonds. Die Ergebnisse der Studie sollen helfen, Krankenkassen bundesweit für die Aufnahme des Therapeutischen Reitens in den Heilmittelkatalog zu gewinnen. Dadurch würden zahlreiche Patienten die Chance auf eine hochwertige Therapie erhalten.
40.000 Euro von der Deutschen Herzstiftung
München: gezielte Sportförderung für Kinder mit angeborenem Herzfehler
Auch wenn bei einem angeborenen Herzfehler erfolgreich operiert wurde, weisen betroffene Kinder in ihrem späteren Leben oft motorische Defizite auf. Warum dies so ist, lässt sich nicht in jedem Fall eindeutig beantworten. In Frage kann z. B. ein frühkindlicher Sauerstoffmangel (Zyanose) kommen oder aber auch ein übervorsichtiges Verhalten von Eltern und Ärzten, das die normale sportliche Entwicklung bremst. Da Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Kindern einen sehr hohen Stellenwert haben (z. B. auch für die Ausbildung von sozialen und kognitiven Fähigkeiten), fördert die Deutsche Herzstiftung mit 40.000 Euro eine wissenschaftliche Studie zur Klärung, ob sich die motorischen Defizite mit einer gezielten Förderung anhaltend beseitigen lassen. Durchgeführt wird das Projekt vom Institut für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der Technischen Universität München und von der Klinik für Kinderkardiologie des Deutschen Herzzentrums München.
Weitere Informationen zu dem Projekt.
Informations-Flyer für Eltern, die mit ihrem Kind an dem Projekt teilnehmen möchten.
Skipping Hearts
Kinder im späteren Leben vor Herzerkrankungen schützen
Mangelnde Bewegung und Übergewicht gehören zu den größten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Diese Risikofaktoren lassen sich häufig bereits im Schulalter beobachten. Um Kinder vor diesen Risikofaktoren zu schützen und folgenschwere Herzkreislauf-Erkrankungen im späteren Leben zu verhindern, hat die Deutsche Herzstiftung das Projekt „Skipping Hearts” initiiert. Kinder bekommen darin auf einfache Weise den Spaß am Seilspringen vermittelt. Weiter zum Internet-Auftritt von Skipping Hearts.
Medizinisches Wissen spielerisch erlernen
Begehbares Herz
Um das Bewusstsein für eines der wichtigsten Organe des Köpers zu verbessern, fördert die Deutsche Herzstiftung das Projekt „Begehbares Herz”. Dabei handelt es sich um ein fünf Meter hohes Herz-Exponat, das seinen Platz in der Kinder-Akademie in Fulda hat und in Europa einzigartig ist. Das Besondere dieses Projektes ist, dass sich das überdimensionale Herz von innen begehen lässt, und zwar genau so, wie es auch bei den roten Blutkörperchen im menschlichen Körper der Fall ist.
Gestartet wird in der unteren Hohlvene. Von dort geht es in den rechten Vorhof und weiter zur rechten Herzkammer, die das sauerstoffarme Blut in die Lunge pumpt. Aus der Lunge kommen die Besucher zurück in den linken Vorhof und weiter in die linke Herzkammer, die das sauerstoffreiche Blut schließlich in den Körperkreislauf pumpt.
Seit der Eröffnung des begehbaren Herzens im Jahr 1994 haben bereits über 300.000 Besucher an einer Reise durch das Organ teilgenommen. Wegen der intensiven Nutzung wurde das Herz im Frühjahr 2009 überarbeitet, was u. a. mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Herzstiftung erfolgt ist.
Wenn Sie in Fulda vorbeikommen, dann melden Sie sich doch vorher
für eine Führung durch das interessante Projekt an.
Ausführliche Beschreibung des begehbaren
Herzens.
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z. B. mit einer Spende, ist dies unkompliziert mit unserem Online-Spendenformular möglich.
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Die Mittel werden den Projekten direkt und ohne Umweg zur Verfügung gestellt. Z. B. für Laborausstattungen, die den Wissenschaftlern eine zügige Forschungsarbeit erlauben.
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